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Willkommen bei den Jungen Magazinen!

Dies ist die Online-Repräsentanz des 2007 begonnenen Vernetzungsprojektes JUNGE MAGAZINE der Zeitschriften EDIT, BELLA triste, sprachgebunden, Kritische Ausgabe, SIC, lauter niemand, La mer gelée, um[laut], Plumbum, Polar und Krachkultur.

Die Seite versammelt damit eine Auswahl der aktivsten und verbreitetsten Kultur- und Literaturzeitschriften der jüngeren Generation und informiert über Neuerscheinungen und aktuelle Termine.

Wir wünschen viel Vergnügen beim digitalen Blättern!


Kurzinfo
Was wir tun, wer wir sind


Die Mitglieder von JUNGE MAGAZINE treffen sich einmal im Jahr zu einem mehrtägigen Arbeitstreffen, das durch eine Magazinschau und Begleitveranstaltungen ergänzt wird. Diese Termine nehmen wir zum Anlass, über Funktion, Rolle und Relevanz von Magazinen im aktuellen Literatur- und Kulturgeschehen zu diskutieren und auf die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Szene aufmerksam zu machen. Ein Teil der beteiligten Magazine wechselt von Jahr zu Jahr. Einladungen zu einer Beteiligung sprechen wir jeweils zum 31. Dezember an Zeitschriftenprojekte aus, von denen wir glauben, dass sie den Verbund bereichern und produktiv ergänzen. Eine Bewerbung ist ebenfalls möglich, sofern Folgendes der Fall ist:

-  Es liegen mindestens 3 Druckausgaben vor.

-  Es besteht eine deutschlandweite Verbreitung, mit einer Auflage von mindestens 500 Stück.

-  Die veröffentlichten Beiträge stammen von einer „offenen“ Autorenschaft (nicht aufgenommen werden Medien, die beispielsweise nur Texte einer bestimmten Autorengruppe publizieren).

-  Die Redaktion ist frei, d.h. die Redakteure arbeiten nicht im Auftrag Dritter und sind inhaltlich niemandem verantwortlich

-  Das betreffende Magazin wurde bereits von der überregionalen Presse wahrgenommen.

Falls diese Kriterien erfüllt sind und Interesse an einer Aufnahme besteht, freuen wir uns über Anfragen über das Kontaktformular dieser Seite. (Im nächsten Schritt bitten wir dann über die Zusendung von Ansichtsexemplaren an alle aktiven Mitglieder. Eine Entscheidung erfolgt jeweils zum Jahresende.)

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Urs Engeler Editor in Not - Zeit zum Bücherkaufen!
Wie einige bereits gehört haben werden, steht Urs Engeler Editor vor einer ungewissen Zukunft: Der langjährige Verlags-Mäzen, der bisher die Druckkosten finanziert hatte, wird sich nach der Herbstproduktion zurückziehen - was das Aus für den, vor allem in Sachen Lyrik, wohl ambitioniertesten Verlag im deutschsprachigen Raum bedeuten könnte.

Deshalb unser nachdrücklicher Aufruf: Wenn ihr es euch leisten könnt, kauft die wunderbaren Bücher, die hier in den letzten Jahren erschienen sind! Jedes davon lohnt sich ganz ohne Zweifel.

Im Buchhandel oder über die Homepage des Verlags selbst.


 
Du bist nicht allein - Das Vernetzungsprojekt Junge Magazine: Was war, was ist, was kommt.
Endlich einmal etwas, von dem genug für alle da ist: Es gibt viele Literaturzeitschriften in Deutschland. Sehr viele sogar, fast unüberschaubar viele. Diese Zeitschriften sind mal besser und mal schlechter, bedienen oft sehr verschiedene Leserkreise und werden mit den unterschiedlichsten Zielen herausgegeben. Was sie alle aber gemeinsam haben, ist die Grundmotivation ihrer Macher: die Freude am Eigenen, Speziellen, am Andersartigen.
 
Mein Bildungsroman - Gedanken zur Lage der Literaturzeitschriften
Eine etwas hochnäsige Glosse in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ gelangte im August 2004 zu einem sehr schroffen Urteil über den Zustand der deutschen Kulturzeitschriften. In Deutschland, so hieß es kategorisch, existierten „nur zwei in sich notwendige Kulturzeitschriften“: für die begriffsscharfen Intellektuellen gebe es den „Merkur“; die traditionsbewussten Mitteleuropäer mit einem emphatischen Verständnis von Dichtung seien mit „Sinn und Form“ gut bedient. Eine dritte Instanz wollte der Polemiker nicht gelten lassen: „Tertium non datur.“
 
Pressestimmen

FAZ, 6. Juni 2007 ANDREAS ROSSMANN
Hier sind die Dreigestirne am richtigen Platz: Eine Diskussion über junge Literaturzeitschriften in Köln [mehr ...]
Der Tagesspiegel, 4. Juni 2007 MANUEL GOGOS
Die Goldsucher [mehr ...]