Edit – Papier für neue Texte
Herausgeber: Literaturverein EDIT e.V.
Redaktion: Jörn Dege, Kerstin Preiwuß, Mathias Zeiske
Redaktionelle Mitarbeit: Judith Keller, Wolfram Lotz
Geschäftsführung: Mathias Zeiske

Erscheint dreimal jährlich: Frühjahr, Sommer, Herbst
Einzelpreis: 5 Euro, ISSN: 0943 - 8645

Komplizierter Spaß seit 1993, hellwach, seltsam, einzigartig: Edit ist eine der einflussreichsten Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum. Dreimal im Jahr lässt sich hier Neues entdecken und Altes neu entdecken. Namen oder Kategorien sind dabei weniger wichtig als der individuelle Umgang mit den bewährten Möglichkeiten oder den Grenzen von Literatur – sollte es die geben.

Die ehrenamtlich arbeitende und sich kontinuierlich erneuernde Redaktion  setzt sich dabei auch für Erstübersetzungen, Literaturkritik und die hierzulande besonders unterschätzte Form des literarischen Essays ein. Damit das Gute auch gut aussieht, verfolgen die einzelnen Ausgaben ein ambitioniertes, liebevoll umgesetztes Gestaltungskonzept.


Denis Scheck sagt "Überhaupt ist EDIT ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die mit dem kulturkritischen Passepartout 'Früher war besser' ihrer Verrentung entgegendämmern und ihre Nichtbeachtung der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur rechtfertigen wollen."

Der Tagesspiegel sagt "Wer in der Leipziger Literaturzeitschrift veröffentlicht, aus dem wird nicht selten etwas. [...] Ein festes Programm hat EDIT so wenig im Blick wie bestimmte Genres - auch wenn die Prosa überwiegt. Aber all das spiegelt in seiner Offenheit nur die unendlichen Weiten der jungen deutschen Literatur zwischen Pop und intellektuellen Klimmzügen: Die Jahrgangsnähe ist oft das einzig Verbindende. EDIT legt höchstens Wert auf die Ernsthaftigkeit des eigenen Schreibens."

Augezeichnet mit dem Calwer Hermann-Hesse-Förderpreis für Literaturzeitschriften 2002